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Jürgen Roters - Städtepartnerschaften für den Frieden

 

„Städtepartnerschaften sind Bürgerinitiativen des Friedens“, sagt Jürgen Roters. Als Oberbürgermeister von Köln begleitete und förderte über die Städtepartnerschaft mit Wolgograd viele Jahre. Vor dem Hintergrund der angespannten Beziehungen mit Russland plädiert er für eine Intensivierung der Bürgerbegegnungen. „Es muss eine neue Bewegung entstehen; eine Bewegung, die getragen ist von dem Gedanken der Zusammengehörigkeit und dem Wunsch, wieder näher zusammenzurücken. (…) Wir brauchen eine neue Dynamik in den gegenseitigen Beziehungen, einen neuen Schwung, der nicht allein auf den politisch-diplomatischen Prozess wartet, sondern von den Menschen hüben und drüben angeschoben wird.“

 

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75 Jahre Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion

 

Vor 75 Jahren, am 22. Juni 1941, begann der Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. Dieser Tag hat sich tief ins Gedächtnis der Menschen in Weißrussland, Russland und der Ukraine eingeprägt, markiert er doch den Beginn des schrecklichsten Krieges der jüngeren Geschichte: In diesem Krieg sind 14 Millionen sowjetische Zivilisten und 13 Millionen Rotarmisten ums Leben gekommen, die sowjetische Gesellschaft hatte die höchste Zahl an Opfern in Europa zu beklagen. Ein Beitrag von Dr. Ekaterina Makhotina

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Deutsch-Russischer Empfang auf Kieler Woche Gromyko wirbt für Partnerschaft des Handels und des Handelns

KIEL, 23. Juni. Russland bleibt ein zentraler Handelspartner in der Ostseekooperation für Stadt und Land, das machte der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages Klaus Schlie bei seiner Begrüßung zum bereits zweiten Deutsch-Russischen Kieler Woche Empfang deutlich. Der Wirtschaftsrat der CDU Schleswig Holstein hat diese Veranstaltung als Zeichen für mehr Dialog mit Russland in schwierigen Zeiten im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Auf Vermittlung des Deutsch-Russischen Forums war nun Aleksej Gromyko, Chef des renommierten Moskauer Europa Instituts als Vortragender in die Landeshauptstadt gekommen.

Kamingespräch beim russischen Botschafter

Berlin, 14. Juni 2016. Das Kamingespräch beim russischen Botschafter fand bei den Teilnehmern großen Widerhall. Vertreter der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien stritten über den richtigen Umgang mit Sanktionen. Die Experten äußerten die Meinung, dass die EU Ende Juni eine weitere Verlängerung der Sanktionen gegen Russland beschließen wird. Noch wird sich kein einzelnes EU-Land trauen, gegen die europäische Solidarität zu stimmen. Bundesaußenminister Steinmeier sagte kürzlich auf den Potsdamer Begegnungen, er werde einerseits von deutschen Unternehmern zum Stopp der Sanktionen gedrängt, aber die deutschen Medien würden ihn zur Fortsetzung der Sanktionen auffordern.

Massive Verschlechterung der russischen Wirtschaft

MOSKAU, 3. Juni. Die russische Finanzwirtschaft steckt weiter in der Krise. Im Finanzsektor sind die Gehälter um 19% gefallen, 77 Privatbanken droht der Lizenz-Entzug, die Verschuldung der Haushalte steig im Vergleich des Vorjahres um 43%. Die verlorenen Bankeinlagen der Bürger kompensiert die Zentralbank mit dem Anwerfen der Gelddruckmaschine. Die Verschuldung der regionalen Budgets wächst. Laut offiziellem Statistikamt (Rosstat) sind die realen Einkommen der Bevölkerung um 7,1 % gefallen, der Wareneinkauf ging um 4,8% zurück. Die Fremdwährungsreserven der Bevölkerung sind aufgebraucht. Hoffnungen auf die Eurasische Wirtschaftsunion erfüllten sich nicht.


POTSDAMER BEGEGNUNGEN

Das Deutsch-Russische Forum reformiert seine jährlich stattfindenden „Potsdamer Begegnungen“.

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POTSDAMER BEGEGNUNGEN
Das Deutsch-Russische Forum reformiert seine jährlich stattfindenden „Potsdamer Begegnungen“.

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