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Deutlicher Rückgang der russischen Rüstungsausgaben im Jahr 2017.

Sagt Russland Nein zum Kalten Krieg? 

Von Dr. Christian Wipperfürth

Die russischen Militärausgaben sind zwischen 2010 und 2015 in die Höhe geschossen. 2016 sanken sie leicht, 2017 gehen sie sogar deutlich zurück. Warum senkt Russland so drastisch seine Militärausgaben? In der Zeit, wo das neue Zauberwort der NATO„Aufrüsten“ heißt und den Menschen vor lautem Säbelrasseln und kriegstreiberischem Abrakadabra schon fast schwindelig wird, erscheint dieser Schritt Russlands mehr als seltsam. Russland hat dafür gute Gründe, – meint Russland-Experte Dr. Christian Wipperfürth. „Der starke Rückgang der russischen Ausgaben für die Streitkräfte ist vor allem ein politisches Signal an die Außenwelt.“ Sagt Russland Nein zum Kalten Krieg?

 

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Das Elend der Dialoge: Fake Dialog mit Russland.

Ohne realistische Angebote – ein Hochrisikofaktor in stürmischen Zeiten.

Von Prof. hc. Dr. Peter W. Schulze.

Warum leuchtete das Berliner Wahrzeichen nach dem Anschlag in St. Petersburg nicht in den Farben Russlands? Die offizielle Antwort des Senats auf diese Frage ist bekannt und wurde in den Medien heiß diskutiert. Doch die wahren Gründe, warum die neuerdings in die Mode gekommene öffentliche Geste der Mitgefühlsbekundung ausgerechnet der Stadt an der Newa verwehrt blieb, liegen viel tiefer. Dabei ist die Notwendigkeit des Dialogs mit Russland größer denn je. „Ein erster und essentieller Schritt dazu wäre die beidseitige Abrüstung der antagonistisch-aggressiven Narrative in den Medien und der Politik“, – meint Prof. Dr. Peter Schulze und warnt vor den Gefahren eines „Fake Dialogs“ mit Russland.

 

 

 

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POTSDAMER BEGEGNUNGEN
Das Deutsch-Russische Forum reformiert seine jährlich stattfindenden „Potsdamer Begegnungen“.

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